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City Bound         

 

In der Erlebnispädagogik spielen Natur und naturnaher Raum eine große Rolle. Die Methode City Bound bietet sich für Zielgruppen an, die keinen oder nur wenig direkten Zugang zur Natur haben und bei denen die Stadt ein Alltägliches und wichtiges Lebensumfeld ist. Andersherum kann diese Methode für Menschen, die sich in der Stadt nur schwer zurechtfinden, aus anderen Gründen besonders geeignet sein. City Bound ist also ein Lern- und Erfahrungsraum in gut erreichbarer Nähe. Erfahrungsgemäß wird das Thema City Bound von SuS besser angenommen und es entsteht weniger Widerstand, wenn mögliche Themen und Ziele im vornherein transparent gemacht werden.

 

Was kann City Bound bewirken?

 

City Bound kann bei den SuS eine Veränderung auf drei verschiedenen Ebenen bewirken. Durch Aufgaben, Anstöße oder Ideen der prozessbegleitenden Personen können die SuS dazu ermutigt werden sich in schwierigen stadtbezogenen Situationen zu üben. Das kann der Umgang mit Behör den sein, die Orientierung in der Stadt, die Nutzung des ÖPNVs oder für bestimmte Zielgruppen kann auch eine Interaktion mit der Polizei eine besondere Herausforderung darstellen. Auf der ersten Ebene geht es also um praktische, handlungs- und stadtbezogene Fähigkeiten.

 

Auf der zweiten Ebene geht es um das Bewusstsein der SuS für bestimmte Randgruppen oder gewisse Aspekte der Stadt, die sonst übersehen werden. So kann zum Beispiel ein stärkeres Bewusstsein für obdachlose Menschen, alte Menschen oder für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Es kann zu einem Perspektivwechsel kommen. Ebenso können den SuS beim bewussten Gang durch die Stadt, bestimmte stadtbezogene Probleme wie Lärm, Müll oder Probleme bei der Mobilität bewusstwerden. Sie lernen die Stadt womöglich aus einem anderen Blickwinkel kennen und erweitern dadurch ihren eigenen Horizont. Die dritte Ebene ist etwas ganz Persönliches. Es geht hierbei, um die eigene Komfortzone und darum die eigenen Grenzen und Vermeidungsstrategien zu erkennen.

 

 

Lerninhalte und Ziele kurz und knapp:

 

  • Teamfähigkeit und Gemeinschaftssinn stärken; Sozio-Emotionale Stärkung

  • Kenntnis über eigene Komfortzone, Grenzen und Vermeidungsstrategien

  • Kommunikation und kooperatives Handeln weiterentwickeln

  • Erfahrungen gemeinsam reflektieren und auswerten

  • Erfahrungen in urbanen Räumen, Bewegung

  • Eigene Stärken sowie die der anderen erkennen, Selbstvertrauen stärken

  • Verständnis für zentrale Werte entwickeln

  • Spaß haben und gemeinsam unterwegs sein

  • Zeitmanagement

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